Silberschmuck – der Allrounder
Silberschmuck hat eine lange Tradition. Schon unsere Vorfahren kannten dieses edle Produkt. Im 7. Jahrhundert vor Christus gab es die ersten Silber- und Goldmünzen. Auch in der Antike wurde Silber gefördert und zu Schmuck verarbeitet, vor allem in Kleinasien, Spanien und Griechenland. Selbst auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gab es Vorkommen im Harz, der Steiermark und im Erzgebirge. Es wird meist als Silbererz gefördert und dann mittels einer Lauge herausgelöst.
Die daraus hergestellte Schmuck hat einen bestimmten Anteil Silber. Andere Bestandteile in Form von Legierungen machen die Produkte aus Silber stabiler, da es im Ursprung sehr weich ist. Bekannt ist das Sterlingssilber mit 92,5% Silber und 7,5% Kupfer. Es ist preiswerter als Gold und deshalb auch schon für den kleinen Geldbeutel zu haben. In Krisenzeiten dient es neben dem Gold und anderen edlen Metallen als Wertanlage.
Als Silberschmuck wirkt es kühler als Gold, lässt sich aber vielfältiger kombinieren. Auch Schmucksteine, in Silber gefasst, wirken meist auffälliger. Ansonsten kommt es auch auf die Kleidung und den Typ des/r Träger/in an. Zu kühle Farben wie weiß und blau passt Silber in edler Verarbeitung sehr gut. Beim Kauf des Produktes sollte man auf den Prägestempel achten. In Deutschland ist dieser Pflicht, so dass man die Echtheit des Schmuckes überprüfen kann. Manche Menschen reagieren allergisch auf Silberschmuck auf der Haut. Allerdings liegt dies meist an den Legierungen. Der Silberschmuck ist leicht zu reinigen. Man gibt ihn in eine handelsübliche Lösung oder legt ihn einige Stunden in ein Gefäß, welches mit Alu-Folie ausgelegt ist. Auf die Folie gibt man einen Teelöffel Salz. Nach diesem Bad erstrahlt der edle Schmuck wieder in neuem Glanz.

